Jedes Stahlcarport nach DIN EN 1090 hergestellt und zertifiziert

 

 

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Die TÜV SÜD Industrie Service GmbH aus München verleiht das Zertifikat für die Überprüfung nach DIN EN 1090 bis EXC2 an die Carport-Schmiede GmbH & Co. KG aus 26160 Bad Zwischenahn.

Hersteller bzw. Inverkehrbringer von Stahlcarports müssen sich mit neuen rechtlichen Grundlagen auseinandersetzen. Die Anforderungen für das Herstellen und Inverkehrbringen von tragenden Stahl- und  Aluminiumkonstruktionen (z.B. Stahlcarports) im bauaufsichtlichen Bereich haben sich durch die Einführung der DIN EN 1090 in der Europäischen Union geändert.

Mit der Einführung der Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG in Europa sollte der Verwirklichung des Binnenmarktes für Bauprodukte ausreichend Rechnung getragen werden. Die Anforderungen der Richtlinie sollten dabei u.a. durch die Anwendung von harmonisierten Normen erfüllt werden. Daher wurden die bisher gültigen nationalen Normen im Stahlbau DIN 18800-7 sowie für Aluminiumkonstruktionen DIN V 4113-3 durch die Normenreihe DIN EN 1090, Teil 1 bis 3 ersetzt.

Die Zertifizierung der werkseigenen Produktionskontrolle ist somit notwendig!

Um eine Konformitätserklärung abgeben zu dürfen, muss u.a. die werkseigene Produktionskontrolle des Herstellers auf Basis einer Erstinspektion von einer unabhängigen Überwachungs- und Zertifizierungsstelle („Notified Body“) zertifiziert werden (System 2+). Die technischen Regeln für die Ausführung der Konstruktionen werden in der DIN EN 1090-2 (Stahl) und DIN EN 1090-3 (Aluminium) aufgeführt; die in Abhängigkeit zur errichtenden Konstruktion zu stellenden Anforderungen werden dabei durch vier verschiedene Ausführungsklassen (EXC 1 bis EXC 4) unterschiedlich geregelt.

 

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